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III. Wie haf­ten die Ge­sell­schaf­ter?

4. Wel­che Re­gress­mög­lich­kei­ten hat der Ge­sell­schaf­ter ge­gen die Ge­sell­schaft?

Der Ge­sell­schaf­ter kann auch als Gläu­bi­ger der Ge­sell­schaft ge­gen­über­ste­hen. Die Gläu­bi­ger­stel­lung des Ge­sell­schaf­ters kann sich aus zwei Kon­stel­la­tio­nen be­grün­den:

1. Ge­sell­schaf­ter als Dritt­gläu­bi­ger

Zum einen kann der Ge­sell­schaf­ter wie ein Drit­ter For­de­run­gen ge­gen die Ge­sell­schaft ha­ben, die sich aus ei­nem von dem Ge­sell­schafts­ver­trag un­ab­hän­gi­gen Schuld­ver­hält­nis er­ge­ben.

Ge­sell­schaf­ter A der L-GbR ist Ei­gen­tü­mer von Ge­werberäu­men in Düs­sel­dorf und ver­mie­tet diese an die L-GbR zu ei­ner mo­nat­li­chen Miete von 5.000 €.

2. So­zi­al­ver­bind­lich­keiten der Ge­sell­schaft

So­zi­al­ver­bind­lich­keiten sind all die­je­ni­gen An­sprü­che des Ge­sell­schaf­ters, die auf dem Ge­sell­schafts­ver­hält­nis be­ru­hen.

Aus­zah­lung des Ge­winnan­teils (§ 721 BGB), Ab­fin­dungsan­spruch (§ 738 BGB), Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che im Rah­men der Ge­schäfts­füh­rung (§§ 713, 669, 670 BGB) und so­weit ein Ge­sell­schaf­ter ge­gen­über ei­nem Gläu­bi­ger der Ge­sell­schaft eine Ver­bind­lich­keit be­gleicht

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