A. Grundlagen des Umwandlungsrechts
V. Wo ist das Umwandlungsrecht geregelt?
Rechtsgrundlage für alle Umwandlungsfälle ist seit Januar 1995 das Umwandlungsgesetz (UmwG), das die EU-Verschmelzungsrichtlinie (1978), die EU-Spaltungsrichtlinie (1982) und die EU-Richtlinie über die grenzüberschreitende Verschmelzung (2005) umsetzt. Es ist in 7 Bücher unterteilt:
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Seit 2003 sind die Regelungen über ein besonderes Rechtsmittel, das Spruchverfahren, in das Spruchverfahrensgesetz (SpruchG) ausgelagert.
Das 2.-5. Buch gliedern sich in einen allgemeinen und einen besonderen Teil. Ersterer enthält rechtsformunabhängige allgemeine Regeln; letzterer enthält vorrangige Sondervorschriften je nach Rechtsform der beteiligten Gesellschaften. Da die Verschmelzung ausführlich geregelt ist, können Spaltung und Vermögensübertragung weitgehend darauf verweisen (sog. Baukastenprinzip).
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