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10. Ka­pi­tel: Nich­tigkeit von Rechts­ge­schäften und ihre Fol­gen

Gu­ten Mor­gen ,

Die­ses Ka­pi­tel be­han­delt die wich­tigs­ten rechts­hin­dern­den Ein­wen­dungen, d.h. Re­ge­lun­gen, wel­che be­reits die Ent­ste­hung ei­nes An­spruchs ver­hin­dern. Ne­ben der Ge­schäfts­fä­hig­keit (§ 105 Abs. 1 BGB bzw. § 108 Abs. 1 BGB, die wir in ei­nem ei­ge­nen Ka­pi­tel be­han­delt ha­ben), der aus­ge­üb­ten An­fech­tung (§ 142 Abs. 1 BGB, auch dazu in ei­nem ei­ge­nen Ka­pi­tel) und den Fäl­len von § 105 Abs. 2 BGB, § 117 Abs. 1 BGB und § 118 BGB geht es da­bei im Kern nur um ge­setz­li­che Ver­bote (§ 134 BGB), Ver­stöße ge­gen die gu­ten Sit­ten (§ 138 Abs. 1 BGB) und Wu­cher (§ 138 Abs. 2 BGB), so­wie die Ver­let­zung ge­setz­li­cher Form­vor­schrif­ten (§ 125 S. 1 BGB) bzw. ver­trag­li­cher Form­klau­seln (§ 125 S. 2 BGB).

Nach Lek­türe die­ses Ka­pi­tels soll­ten Sie fol­gende Fra­gen be­ant­wor­ten kön­nen:

  • Wie grenze ich rechts­hin­dernde Ein­wen­dungen von rechts­ver­nich­ten­den Ein­wen­dungen und rechts­hem­men­den Ein­wen­dungen ("Ein­re­den") ab?

  • Was be­deu­tet "Nich­tigkeit" und wie kann ich ih­ren Ein­tritt ver­hin­dern oder zu­min­dest die Fol­gen be­sei­ti­gen? Wie grenzt man "Um­deu­tung" von "Aus­le­gung" ab? Was un­ter­schei­det die Be­stä­ti­gung ei­nes nich­ti­gen von der Be­stä­ti­gung ei­nes nur an­fecht­ba­ren Ge­schäfts?
  • Was ist ein ge­setz­li­ches Ver­bot - und was fällt nicht un­ter § 134 BGB? In­wie­weit ist eine Rück­for­de­rung des auf einen nich­ti­gen Ver­trag Ge­leis­te­ten pro­ble­ma­tisch? Kann man bei Nich­tigkeit Scha­denser­satz we­gen Rück­sicht­nah­me­pflicht­ver­let­zun­gen ver­lan­gen?
  • Was setzt "Wu­cher" (§ 138 Abs. 2 BGB) vor­aus - und warum kommt die­ser prak­tisch nur ex­trem sel­ten in der Pra­xis vor?
  • Was be­deu­tet "Sit­ten­wid­rig­keit" (§ 138 Abs. 1 BGB)? Wel­che Fall­grup­pen der Nich­tigkeit sollte man schon ein­mal ge­hört ha­ben?
  • Wel­che wich­ti­gen ge­setz­li­chen Form­vor­schrif­ten sollte man ken­nen? Wel­chen Zwe­cken die­nen die dort an­ge­ord­ne­ten For­men?
  • Was ist eine Schrift­form­klau­sel? In­wie­weit kön­nen die Par­teien trotz Schrift­form­klau­sel ab­wei­chende Ver­ein­ba­run­gen form­los tref­fen?

Die­ses Ka­pi­tel hat 88 Sei­ten, für die ins­ge­samt ca. drei­ein­halb Stun­den er­for­der­lich sind. Sie ha­ben mit die­sem Ka­pi­tel noch nicht be­gon­nen.Sprin­gen Sie di­rekt zur Seite Wie wer­den sit­ten­wid­rige Rechts­ge­schäfte (§ 138 BGB) be­han­delt? Des­halb soll­ten Sie jetzt mit dem Le­sen an­fan­gen!

Wenn Sie alle Sei­ten ge­le­sen ha­ben, kön­nen Sie die­ses Ka­pi­tel als PDF-Da­tei her­un­ter­la­den und aus­dru­cken.

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