b. Wel­chen In­halt ha­ben Leis­tungs­pflich­ten?

dd. Wel­che wei­te­ren An­spruchsfol­gen re­gelt das BGB?

Im all­ge­mei­nen Schuld­recht fin­den sich noch ei­nige wei­tere Re­ge­lun­gen zum In­halt bzw. den Fol­gen be­stimm­ter An­sprü­che:

  • §§ 249 ff. BGB re­geln den Um­fang von Scha­denser­satzan­sprü­chen. Diese Pro­ble­ma­tik be­han­deln wir spä­ter noch im De­tail.
  • §§ 256 f. BGB tref­fen Vor­ga­ben für den In­halt von Auf­wen­dungser­satz­an­sprü­chen (na­ment­lich Ver­zin­sung und Frei­stel­lung).
  • § 258 BGB kon­kre­ti­siert sog. "Weg­nah­me­rechte", durch wel­che Sa­chen, die ei­ner Haupt­sa­che nach­ge­ord­net sind, von die­ser Haupt­sa­che ge­trennt wer­den kön­nen.
  • §§ 259 f. BGB re­geln den In­halt von Aus­kunfts­an­sprü­chen und den An­spruch auf Ab­gabe ei­ner ei­des­statt­li­chen Ver­si­che­rung in Be­zug auf de­ren Rich­tig­keit.
  • §§ 339 ff. BGB re­geln die Ver­tragss­trafe, wel­che für den Fall ei­nes Ver­sto­ßes ge­gen eine Pf­licht aus dem Schuld­ver­hält­nis ver­ein­bart wer­den kann.
  • Schließ­lich re­gelt § 292 BGB eine ver­schärfte Haf­tung bei Her­aus­ga­be­pflicht ab Rechts­hän­gig­keit, in­dem in­so­weit auf die Re­ge­lun­gen des Ei­gen­tü­mer-Be­sit­zer-Ver­hält­nis­ses ver­wie­sen wird. Be­son­dere Be­deu­tung er­langt diese Norm wie­derum durch den Ver­weis des § 818 Abs. 4 BGB auf die all­ge­mei­nen Vor­schrif­ten für den Be­rei­che­rungs­schuld­ner.

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