I. In­wie­weit wird der BGB AT durch das HGB mo­di­fi­ziert?

4. Wel­che Be­son­der­hei­ten gel­ten für die Stell­ver­tre­tung?

An den Grund­struk­tu­ren der zi­vil­recht­li­chen Stell­ver­tre­tung än­dert sich auch durch den Ein­fluss des Han­dels­rechts nichts. Sie ha­ben nach wie vor gem. §§ 164 ff. BGB drei­sch­rit­tig zu prü­fen, ob eine ei­gene Wil­lens­er­klä­rung im frem­den Na­men und im Rah­men ei­ner dem Ver­tre­ter zu­ste­hen­den Ver­tre­tungs­macht ab­ge­ge­ben wur­de. Glei­cher­ma­ßen gel­ten die Grund­sätze der Wis­sens­zu­rech­nung (§ 166 BGB), der Ei­gen­haf­tung des voll­macht­lo­sen Ver­tre­ters (§ 179 ff. BGB) etc. wei­ter­hin.

Al­ler­dings hält das HGB be­son­dere For­men der (rechts­ge­schäft­li­chen / Rechts­schein-) Ver­tre­tungs­macht be­reit:

Nä­he­res zu die­sen Be­son­der­hei­ten fin­den Sie im vor­an­ge­gan­ge­nen fünf­ten Ka­pi­tel, das sich im Gan­zen der Stell­ver­tre­tung wid­met.

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