D. Pro­blem­schwer­punkte im Ge­sell­schafts­recht

III. Kon­troll­frage zur Ver­trags­frei­heit

In­wie­fern ste­hen Ver­trags­frei­heit und Ge­sell­schafts­recht in ei­nem Span­nungs­ver­hält­nis?

Ant­wort (bitte ankli­cken)

Im Ge­sell­schafts­recht gilt Ver­trags­frei­heit, ein Groß­teil der ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen kann da­her im Ge­sell­schafts­ver­trag ab­wei­chend aus­ge­stal­tet wer­den.

Al­ler­dings kann durch die Ver­trags­frei­heit kein neu­ar­ti­ger Ge­sell­schaft­s­ty­pus ge­schaf­fen wer­den, die vom Ge­setz vor­ge­se­he­nen Ge­sell­schaf­ten bil­den erst die Aus­gangs­po­si­tion für Ge­stal­tun­gen.

Auch fin­det die Ver­trags­frei­heit Gren­zen in schutz­wür­di­gen In­ter­es­sen Drit­ter, bspw. der Gläu­bi­ger. Da­her kön­nen ge­sell­schafts­ver­trag­li­che Re­ge­lun­gen nur be­dingt Schutz­me­chanis­men wie Ka­pi­taler­hal­tung, Ka­pi­tal­auf­brin­gung, Haf­tung etc. ver­mei­den.

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