G. Wer haf­tet für Schul­den der GmbH?

I. Wie haf­ten die GmbH-Ge­sell­schaf­ter?

Als ju­ris­ti­sche Per­son haf­tet die GmbH mit ih­rem ei­ge­nen Ver­mö­gen. Gerade bei grö­ße­ren For­de­run­gen kann die­ses Ver­mö­gen den Gläu­bi­gern je­doch un­zu­rei­chend er­schei­nen. In die­sem Fall wol­len sie auf das Ver­mö­gen der Ge­sell­schaf­ter zu­rück­grei­fen.

  • In der Vor­grün­dungs­ge­sell­schaft haf­ten die Ge­sell­schaf­ter un­mit­tel­bar nach au­ßen; in der Vor­ge­sell­schaft be­steht hin­ge­gen nur eine In­nen­haf­tung. Da­ne­ben fin­den sich wei­tere An­spruchs­grund­lagen im Zu­sam­men­hang mit der Grün­dung.

  • Bei der ein­ge­tra­ge­nen GmbH kann sich eine Haf­tung aus Ver­trag er­ge­ben.

  • Da­ne­ben kom­men auch de­lik­ti­sche An­sprü­che in Be­tracht.

  • Schließ­lich ist ein ge­ne­rel­ler Zu­griff auf das Ver­mö­gen der Ge­sell­schaf­ter in den Fall­grup­pen der Durch­griffs­haf­tung mög­lich.

Ne­ben ei­ner Haf­tung der Ge­sell­schaf­ter, kom­men mög­li­cher­weise auch An­sprü­che ge­gen die Ge­schäfts­füh­rer in Be­tracht.

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