2. Wel­che Ar­ten der Ein­lage gibt es?

b. Wel­che Voraus­set­zun­gen ha­ben Sachein­lagen?

Sachein­lagen sind alle Ein­lagen, die nicht in Geld er­fol­gen (z.B. auch For­de­run­gen). Um Be­wer­tungs­schwie­rig­kei­ten zu ver­mei­den, stellt das Ge­setz er­höhte An­for­de­run­gen an Sachein­lagen:

  • Ob­wohl das GmbHG dies nicht aus­drück­lich re­gelt, er­gibt sich aus dem Grund­ge­dan­ken des Ge­set­zes (§ 7 Abs. 3 Gm­bHG, § 5 Abs. 4 Gm­bHG) und ei­ner Ana­lo­gie zum AktG (§ 27 Abs. 2 AktG), dass der wirt­schaft­li­che Wert der ein­ge­brach­ten Ver­mö­gens­ge­gen­stände be­stimm­bar sein muss. Die Ver­pflich­tung zu ei­ner Dienst­leis­tung wird in § 27 Abs. 2 a.E. AktG aus­drück­lich als un­taug­lich ein­ge­stuft.

  • Um eine an­ge­mes­sene Be­wer­tung zu ge­währ­leis­ten, wird ein sog. Sach­grün­dungs­be­richt ver­langt, in dem die Grün­der die An­ge­mes­sen­heit der Sachein­lagen be­grün­den (§ 5 Abs. 4 S. 2 Gm­bHG). Bei der Ein­brin­gung ei­nes Un­ter­neh­mens müs­sen die Jah­res­er­geb­nisse der bei­den letz­ten Ge­schäfts­jahre an­ge­ge­ben wer­den (§ 5 Abs. 4 S. 2 Gm­bHG a.E.).

  • An­ders als Ba­r­ein­lagen, müs­sen Sachein­lagen vor der An­mel­dung zum Re­gis­ter be­reits voll­stän­dig ge­leis­tet wor­den sein (§ 7 Abs. 3 Gm­bHG).

  • Schließ­lich sind Sachein­lagen in der Sat­zung (§ 5 Abs. 4 S. 1 Gm­bHG) of­fen­zu­le­gen. Der ein­ge­brachte Ge­gen­stand muss in der Sat­zung be­schrie­ben und sein fest­ge­stell­ter Wert an­ge­ge­ben wer­den. So kön­nen die Gläu­bi­ger durch Ein­blick in das Han­dels­re­gis­ter die Sachein­lagen und ih­ren Wert selbst prü­fen.

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