A. 1. Ab­schnitt: Die Part­ner­schafts­ge­sell­schaft

II. Wie wird eine Part­ner­schafts­ge­sell­schaft ge­grün­det?

Die Ge­sell­schaft ent­steht durch einen schrift­li­chen Ver­trag zwi­schen den Part­nern (§ 3 Abs. 1 Par­tGG).

Der Ver­trag muss min­des­tens fol­gende An­ga­ben ent­hal­ten (§ 3 Abs. 2 Par­tGG):

  • Name der Part­ner­schaft, der min­des­tens den Na­men ei­nes Part­ners, den Zu­satz "und Part­ner" bzw. "Part­ner­schaft" - der i.ü. nur bei Part­ner­schafts­ge­sell­schaf­ten ge­führt wer­den darf - und die Be­rufs­be­zeich­nung al­ler in der Part­ner­schaft ver­tre­te­nen Be­rufe ent­hal­ten muss (§ 2 Abs. 1 Par­tGG). Im Üb­ri­gen gilt das Fir­men­recht des HGB (§ 2 Abs. 2 Par­tGG).

  • Sitz der Part­ner­schaft

  • Ge­gen­stand der Part­ner­schaft

  • die voll­stän­di­gen Na­men und die in der Part­ner­schaft aus­ge­üb­ten Be­rufe nebst dem Wohn­ort ei­nes je­den Part­ners

Im Üb­ri­gen be­steht weit­ge­hend Ver­trags­frei­heit. Die Part­ner­schaft als sol­che ent­steht erst mit Ein­tra­gung.

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