VII. Was sind Re­al­ty­pen von Ka­pi­tal­ge­sell­schaften?

1. Was sind Mit­un­ter­neh­mer­ge­sell­schaf­ten?

Bei den so­ge­nann­ten Mit­un­ter­neh­mer­ge­sell­schaf­ten sind i.d.R. eher we­ni­ger Ge­sell­schaf­ter be­tei­ligt. Diese sind je­doch per­sön­lich sehr en­ga­giert und da­her am lau­fen­den Ge­schäfts­be­trieb in­ten­siv in­ter­es­siert.

Die Ge­sell­schaft ist we­gen des hierzu er­for­der­li­chen Ver­trau­ens­ver­hält­nis­ses un­ter den Ge­sell­schaf­tern eher "ge­schlos­sen" aus­ge­stal­tet.

Ty­pi­scher­weise wird die GmbH oder OHG bzw. GbR als Rechts­form für der­ar­tige Ge­sell­schaf­ten ge­wählt. Es gibt al­ler­dings auch ge­schlos­sene AGs.

Ins­be­son­dere das "Ge­setz für kleine Ak­ti­en­ge­sell­schaften und zur De­re­gu­lie­rung des Ak­tiensrechts" von 1994 sollte die Ak­ti­en­ge­sell­schaft für Un­ter­neh­men mit klei­nem Ge­sell­schaf­ter­kreis (und da­mit insb. auch Mit­un­ter­neh­mer­ge­sell­schaf­ten) in­ter­essan­ter ma­chen.

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